Vom 27. bis 29. März fand im lettischen Riga der Europa Cup im Kyokushin Karate statt. Ein hochkarätig besetztes Turnier mit über 550 Teilnehmern aus mehr als 15 Nationen. Besonders stark vertreten waren traditionelle Karate-Hochburgen wie Rumänien, die Ukraine und Polen. Auch das IFK Nationalteam Deutschland war mit 13 Kämpfern am Start, darunter gleich sieben Athleten vom AS Saxonia, die sich eindrucksvoll präsentierten.
Das Turnier hatte einige Besonderheiten zu bieten: Obwohl Kinder und Jugendliche mit Schutzausrüstung kämpften, wurde nach dem Regelwerk der Erwachsenen gewertet. Punkte konnten ausschließlich durch sichtbare Wirkung und Schmerzreaktionen erzielt werden – ein Vorteil für unsere Kämpfer, da genau darauf unser Training ausgerichtet ist. Ein echtes Highlight waren die Finalkämpfe: In einer abgedunkelten Arena, mit Spotlights auf der Kampffläche, Musik und emotionalen Ankündigungen durch einen Moderator fühlten sich unsere jungen Athleten wie echte Profis.



Die elfjährige Bad Lausickerin Mara Selbmann zeigte eine herausragende Leistung. Souverän kämpfte sie sich durch alle Vorrunden bis ins Finale. In einem intensiven und zunächst ausgeglichenen Endkampf konnte sie am Ende die Kontrolle übernehmen und sich verdient den Turniersieg sichern. Ein großartiger Erfolg! Auch Lias Sawatzki (9) überzeugte in einem großen Teilnehmerfeld. Nach einer Niederlage im Halbfinale bewies er im Kampf um Platz 3 großen Kampfgeist und sicherte sich verdient einen Platz auf dem Podium. Joelle Schramm zeigte ebenfalls starke Leistungen. Nach einem verlorenen Halbfinale ließ sie sich nicht entmutigen und gewann das kleine Finale, ebenfalls Platz 3 für AS Saxonia.


Jolina Schramm (14) kämpfte sich souverän ins Finale vor. Gegen ihre Gegnerin aus Rumänien zeigte sie eine beeindruckende Leistung. Nach zwei ausgeglichenen Runden und einer klar dominanten dritten Runde lag die Entscheidung bei den Kampfrichtern. Trotz sichtbarer Vorteile für Jolina fiel das Urteil zugunsten der Rumänin aus. Eine bittere Entscheidung, die jedoch zeigt, wie wichtig klare Punktwertungen oder ein vorzeitiger Sieg sind. Jolina nimmt diese Erfahrung als Motivation für ihre weitere Entwicklung mit.
Emil Diebel (14) traf in seinem ersten Kampf auf einen bekannten Gegner aus der Ukraine, dem er im letzten Jahr noch deutlich unterlegen war. Dieses Mal dominierte Emil zunächst mit starken Fausttechniken, musste sich jedoch am Ende den gezielten Lowkicks seines Gegners geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte sich seine enorme Leistungssteigerung deutlich.
Elias Letzel und Juliett Michel gingen ebenfalls für den AS Saxonia an den Start. Beide zeigten engagierte Leistungen, mussten sich jedoch in ihren Kämpfen geschlagen geben. Juliett erreichte das kleine Finale, konnte dieses jedoch nicht für sich entscheiden.





Alle AS Saxonia Fighter haben bei diesem internationalen Turnier großen Einsatz gezeigt und wichtige Erfahrungen gesammelt. Die gezeigten Leistungen machen deutlich, dass sich das intensive Training auszahlt. Kleine Fehler wurden erkannt und werden nun gezielt im Training verbessert, um bei den kommenden Wettkämpfen noch stärker aufzutreten.
Wir sind stolz auf unser Team und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen!