Der Raßnitzer See war das Ziel unserer Seenwanderer am 05. September 2026. Start und Ziel war der kurfürstliche Weinkeller in Wallendorf. Pünktlich wanderten wir in den Sonnenschein, der Wind blies uns kräftig um die Nase, Wolken tanzten am Himmel wie in Dänemark und die gute Laune war perfekt. Vorbei an einem Nebenarm der Luppe und uralten, knorrigen Kopfweiden, die als majestätische Wächter am Wiesenrand standen, verlief unser Weg direkt zum Raßnitzer See und östlich am Ufer entlang.




Der Regen der letzten Nacht ließ uns um Pfützen springen und immer wieder wanderten unsere Blicke über die kleinen Wellen des Sees. Pausen wurden immer wieder an den diversen Badestränden am See gemacht und wir fühlten so ein leichtes Urlaubsgefühl wie an der See. Die herrlichsten Pilze säumten den Weg. Auch ein Aussichtsturm am nördlichsten Punkt lockte einige von uns nach oben. Und so kamen wir unserem Ziel immer näher -dem Weinkeller Wallendorf.
Dort wurden wir schon erwartet und nach unten in den historischen Keller geführt. Mehr als die Hälfte von uns Wanderern probierten das legendäre Puparsch-Bier mit nur 1% Alkohol. Es schmeckte interessant und erfrischte uns herrlich. Beim Essen war der Renner „Matjes in liebevoller Art“. Der Herr des Hauses schnappte sich nach dem Essen sein Akkordeon und juchzend und schmunzelnd lauschten wir dem Gesang u.a. über den faulen Paul ohne Zahn im Maul…





Unser Wirt erzählte noch unterhaltsame und spannende Geschichten und sang auch noch von Tante Miezie und anderem. Die Stimmung war bestens und alles in allem war es eine gelungene Tour.
So einigten wir uns schon auf die nächste Wanderung im Herbst.
Autor: Katrin Heunisch