Am 11. April 2026 fand im polnischen Poznań die diesjährige WKO Europameisterschaft statt. Athletinnen und Athleten aus ganz Europa traten in den Altersklassen Kinder, Jugend und Erwachsene gegeneinander an. Neben dem Kampf um Titel und Pokale stand vor allem die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Japan im Fokus.
Die IFK Deutschland wurde bei diesem hochkarätigen Turnier durch Kämpfer unseres Vereins vertreten. Insgesamt elf Athleten reisten bereits am Vortag an, um sich optimal auf die Meisterschaft vorzubereiten. Wie bei internationalen Wettkämpfen üblich, fand am Anreisetag der offizielle Check-in statt, bei dem Gewicht, Dokumente und die Wettkampftauglichkeit überprüft wurden.
Der Wettkampftag begann früh: Bereits gegen 8:30 Uhr traf unser Team in der Wettkampfstätte ein. Trotz eingeschränkter Platzverhältnisse starteten unsere Athleten routiniert mit der Erwärmung und Vorbereitung.
Die Konkurrenz war beeindruckend. Über 500 Teilnehmer aus zahlreichen Nationen waren vertreten. Besonders große Teams kamen unter anderem aus der Ukraine mit rund 280 Sportlern, aber auch starke Nationen wie Armenien, Rumänien und Gastgeber Polen sorgten für ein hochklassiges Teilnehmerfeld.
Trotz der starken Konkurrenz konnte unser Team beachtliche Erfolge erzielen:
• 1x Gold
• 1x Silber
• 3x Bronze
Ein besonderes Highlight war der Sieg von Jessica Krause in der Kategorie Frauen bis 60 kg. Mit einer souveränen und konzentrierten Leistung sicherte sie sich verdient die Goldmedaille.
Auch die erst zwölfjährige Joelle Schramm überzeugte mit einer beeindruckenden Turnierleistung. Sie kämpfte sich bis ins Finale vor und zeigte dort großen Einsatz und technische Stärke. Leider wurde ihr Einsatz nicht entsprechend gewürdigt: Mehrere klare Kopftreffer wurden nicht gewertet, und eine umstrittene Kampfsituation führte letztlich zur Entscheidung zugunsten ihrer Gegnerin. Dennoch kann Joelle stolz auf ihre Silbermedaille und ihre starke Performance sein.

Die Europameisterschaft hat nicht nur Erfolge gebracht, sondern auch wichtige Erkenntnisse geliefert. Die Leistungen unserer Athleten wurden im Anschluss genau analysiert, vorhandene Schwächen identifiziert und konkrete Trainingsziele definiert.
In den kommenden Wochen wird gezielt daran gearbeitet, um bei zukünftigen Wettkämpfen – insbesondere mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2027 in Japan – noch stärker aufzutreten.
Wir sind stolz auf unsere Athleten und freuen uns auf die kommenden Herausforderungen!
